5. November: Schafkopfrennen

Nach der Zwangspause in 2020 haben wir dieses Jahr wieder mit 20 Teilnehmer uns Schafkopfturnier im Gasthof Augustiner ausgerichtet. Nach 64 Spielen setzte sich am Ende Günther Bruckmeier (98 Pkt.) vor Kurt Wanke (92 Pkt.) und Klaus Leuschner (74 Pkt.) durch. Mit 9 Solos hat sich Heiner Gerber den Titel des mutigsten Einzelkämp-fers gesichert. Die beste Dame im Feld war Renate Pokrant mit Platz 14. Die Brotzeit für den Abstiegskampf und damit als Vorletzter hat sich Ingo Zahn verdient. Die obligatori-sche Laterne ging an Andrea Stadler-Fickert. Als Organisatorin der Preise hat sie sich wohl „dezent“ zurückgehalten. Vielen Dank für die Organisation und Danke an die Truppe vom Augustiner, wo der gesellige Abend kurz nach Mitternacht sein Ende fand.
Bericht: Robert

23. - 30. Oktober: Lenny Friemel bei Techno 293 Worlds am Gardasee

Ende Oktober fanden in Torbole die Weltmeisterschaften der weltgrößten Windsurf-klasse mit 300 Youngstern aus über 20 Ländern statt. Es war Lenny`s erstes Jahr im Regattasurfen und dann gleich eine WM mit vielen neuen Erfahrungen. Nach 6 Qualifika-tionsläufen der 89 U 17 Starter bei bis zu 35 Knoten verpasste Lenny trotz eines 11. Platzes in der ersten Wettfahrt die Goldfleet (Startfeld der besseren 45) leider knapp. In der Silverfleet war er dann vorne dabei, führte zeitweise und erzielte noch 2 erste Plätze. Am Schluss war´s dann Platz 3 in der Silverflotte und Platz 48 gesamt – ein rundum zufriedenstellendes Ergebnis mit guten Ausblicken für die EM in Sardinien und die WM in Zypern 2022. Parallel will Lenny das Foilen ausbauen und an nationalen Regatten der vom Deutschen Seglerverband neu geschaffenen Klasse Open Windfoil Youth, die sich dabei an dem Jugendformat der olympischen iQFOiL Junior- und Youth-Material orientiert, teilnehmen. Ob sich dann noch internationale Foil –Events ausgehen wird sich zeigen.

Weitere WM Eindrücke auf Facebook und unter https://worlds2021.techno293.org/

Bericht: Schorsch

19. Oktober: Jahreshauptversammlung Abt. Windsurfen

Die Mitglieder der Abteilung Windsurfen trafen sich im Wintergarten vom Hotel Glöcklhofer zur alljährlichen Jahreshauptversammlung. Coronabedingt musste die Versammlung mehrfach verschoben werden, nun aber war alles vergessen und alle wirkten glücklich, sich wieder in gemeinsamer Runde treffen zu können, vor allem stand auch die Neuwahl der Abteilungsleitung an.

Es galt viele Positionen neu zu besetzten und auch die Verantwortung schrittweise an die nächste Generation junger Surfer abzugeben. Bis auf die obligatorischen Enthaltungen wurde einstimmig die neue Abteilungsleitung von den Mitgliedern gewählt. Alter und zugleich neuer Abteilungsleiter bleibt der langjährige Präsi Robert Enggruber. Den Posten des stellvertretenden Abteilungsleiters übernimmt der erfahrene Surfer Franz Dillinger. Die Jugendarbeit übernimmt federführend Schorsch Friemel. Marketing und Events sind weiterhin fest in der Hand von Andrea Stadler-Fickert. Mit Tobi Geier als neuer Kassenwart, Julius Stegmüller als Schriftführer, Lucas Kell als Hallen- und Materialwart, Holger Hackbarth als SUP-Trainer und Dominik Pentlehner als neuer Beisitzer bekommt die junge Generation die Chance die Zukunft der Abteilung mitzugestalten. Den alten als auch neuen Funktio-nären wünschen wir viel Erfolg.

Den bisherigen Mitgliedern der Abteilungsleitung Gerd Wenzl, Hans Bindl, Wolfgang Ackermann und Slavisa Djuricic möchten wir für die langjährige Vereinsarbeit und Engagement herzlich danken.

Neben der Wahl standen natürlich auch weitere Punkte auf der Tagesordnung. Der sonst sehr ausführliche Jahresrückblick mit all den zurückliegenden Aktivitäten für die Jahre 2019 und 2020 fiel selbsterklärend sehr kurz aus. Formelle Punkte wie der Kassenbericht mit anschließender Entlastung der Abteilungsleitung, aber auch der Dank an alle Trainer und Übungsleiter stan-den auf der Tagesordnung. Ganz besonders sind die Leistungen unseres neuen Talents Lenny Friemel hervorzuheben. Als Neuling im Regattasport gewann er dieses Jahr die deutsche Meisterschaft auf Anhieb und konnte sich zudem den Titel des norditalienischen Meisters sichern. Als nächste Herausforderung steht für ihn die Vorbereitung und Teilnahme zur WM an. Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder mit 50, 40 und 25 Jahren Vereinszugehörigkeit. Auch der Materialpool konnte dank tatkräftiger Sponsoren und Mitgliedsspenden um einige Foil-Segel und -Bretter erweitert werden.

Mit dem Jahresausblick auf 2022 wurde die Versammlung offiziell um 20.30 h beendet, was aber nicht gleichbedeutend mit Auf-bruch verbunden war. Wie immer folgte im Anschluss der gesellige Teil mit diversen Bildern von Surfabenteuern aus 2020/21, aber auch der eine oder andere ältere Bild-erbeitrag aus den 90’er Jahren, was wie immer für viel Gelächter und Erheiterung sorgte.

Bericht: Slavi

Neue Abteilungsleitung: Georg Friemel, Tobias Geier, Lucas Kell, Julius Stegmüller, Franz Dillinger, Dominik Pentlehner, Robert Enggruber und Patron Günter Schober. Es fehlt Andrea Stadler-Fickert.
Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Klaus Berreiter, Gerd Wenzl, Klaus Leuschner, Georg Friemel, Julius Stegmüller, Ingo Zahn durch Abteilungsleiter Robert Enggruber

27. September: Lenny Friemel gewinnt int. Deutsche Jugendmeisterschaft U17 Techno 293

Vom 24.09. bis 26.09.2021 fanden am Chiemsee die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften im Windsurfen statt. Diese werden laut den Regelungen des Deutschen Seglerverbandes auf One Design Material Techno 293 gefahren, wobei die Bretter mit Schwert ausgestattet sind und je nach Altersklasse verschiedene Segelgrößen zum Einsatz kommen. Die Techno 293 OD Klasse ist die weltweit anerkannte Windsurfklasse für alle U-17 Wettkämpfe. Preiswert, einfach im Handling und mit großartiger Performance aus gestattet, wurde der Techno 293 OD in wenigen Jahren die dynamischste und größte Windsurfing Klasse weltweit. Die Einstiegsklasse besteht aus Einheitsmaterial mit nur einem Board und bis zu zwei Segeln in verschiedenen altersgerechten Größen für Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Derzeit sind mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche in 55 Ländern weltweit auf den Boards unterwegs. Gefahren wird auf sogenannten „Race“-Kursen, meist ein Up-and Down oder ein Trapez-Kurs, wo- bei es sehr auf die Taktik und Strategie des Surfers ankommt. Der Techno 293 OD ist außerdem das offizielle Board der Youth Olympic Games.

Gemeldet waren 22 Teilnehmer verschiedener Altersgruppen aus 5 verschiedenen Vereinen von Prien bis Bruckhausen. Im parallel stattfindenden Bundesligafinale der Raceboardklasse für Erwachsene starteten 41 Teilnehmer, die bis aus Hamburg angereist waren.

Ausgerichtet wurden die Regatten vom Regatta Surfclub Prien, der am Harras sein optimales Zuhause hat. Nach gemütlichem Eintrudeln am Clubgelände gab es nach den Meldeformalitäten und Materialaufbau ein erstes Skippersmeeting am Freitag Mittag. Dabei wurde der Ablauf an Land und auf dem Wasser besprochen, auf spezielle Regeln und Signale hingewiesen und natürlich eine erste unverbindliche Windprognose durch die Wettfahrtleitung, allen voran Fredi Alfred Dillmann, abgegeben.  Die Prognose war für die ersten zwei Tage gut, der Sonntag eher ein Glücksspiel.

Danach gabs erstmal Verpflegung erster Güte, doch einsetzender West - Wind verlegte die Verdauungsphase kurzerhand aufs Wasser in die Bernauer Bucht!

Alle Starter hatten nun das gleiche im Kopf:  Peilen der Startlinie zwischen Startboot und Boje, Erkennen der besten Startposition und Anstellen an der Startlinie bis zum Countdown, der per Hupe und Flaggen geregelt wird. Dann geht’s auf die Kreuz (den Kreuzkurs, denn gegen den Wind geht’s nunmal nicht) zur Luvboje. Dort erste Kämpfe um die beste Position, es gelten genaue Vorfahrtsregeln, die von der Jury kontrolliert werden. Wenn jemand Vorfahrt hat, muss er den anderen darauf aufmerksam machen durch lautes Schreien  von „Raum“, fühlt sich jemand behindert muss er diesen durch ein lautes Protest kenntlich machen und nach dem Lauf dem Regattaleiter melden, mit Nennung von Zeugen – das Ganze ist manchmal alles andere als gemütlich und oft auch von harten Beiworten begleitet.

Nach der Luvboje geht es Vorwind zur Leeboje, dann wieder auf die Kreuz zur Luvboje, wieder Vorwind zur Leeboje und dann Halbwind ins Ziel zwischen Startboot und Zielboje. Die Dauer eines Races liegt geplant bei 25 min, ist aber je nach Wind dann länger oder kürzer.

Die erste Wettfahrt ging dank guten Windes, der teilweise das Gleiten erlaubte, mit respektablem Vorsprung an Lenny Friemel GER 21 vom SV Wacker Burghausen, vor dem amtierenden Deutschen Meister Eddie Burger GER 2802 und dem Bayerischen Meister Simon Huber GER 145 vom RSC Prien. Dahinter folgte Felix Burger und Emily Burger vom Windsurf-Club Saar sowie Emanuel Agel vom TV Bruckhausen ein. Außer kleinerer Techtelmechteln gab es keine Behinderungen, die sich auf die Platzierungen auswirkten.

Nach kurzer Pause mit Verpflegung durch die Betreuerboote (Wasser, Banane, Müsliriegel) gings gleich in die 2. Wettfahrt, denn der gute Wind hielt an.  Nachdem Lenny in der ersten Runde noch führte, gelang es Simon auf der 2. Kreuz zunächst den vor ihm liegenden Eddie und dann auch Lenny zu überholen. Je nur 15 m lagen nach der letzten Boje und Pumpkampf noch zwischen ihnen. Hinter den Dreien reihten sich dann Felix, Lukas, Emanuel, Brice … und Emily als bestes Mädchen ein.

Nach kurzer Rast und Verpflegung ging es wieder an den Start…bessere Seite war bei nachlassendem und drehendem Wind beim Startschiff – was die Meisten auch nutzten um kurz nach dem Überqueren der Linie sich freizusurfen und dann auf den Steuerboardbug zu wechseln. Lenny setzte sich gleich an die Spitze und behielt diese. Doch dahinter tobte ein harter Kampf mit Höhelaufen, Wenden, Pumpen….den schließlich Felix Burger vom Windsurfclub Saar vor Simon Huber und Eddie Burger jeweils vom RSC Prien für sich entscheiden konnte. Emily Burger vom WSCS konnte als 5. Und wieder bestes Mädchen noch aufschließen und so einem Stockerlplatz nahe bleiben.

Obwohl der Wind nun immer mehr nachlies, entschloß sich Regattaleiter Fredi S. dazu, es nochmal zu versuchen – und er behielt Recht, den bis zum Abschluss der 4. Wettfahrt herrschten faire Bedingungen. Also Zähne zusammenbeißen und Gedanken sammeln, kurz Taktik entwickeln und schon ertönt die Starthupe.  In der abendlichen Sonne war es gar nicht mehr so leicht die Luvboje zu erkennen! Der nachlassende Wind bescherte Vorteile für die leichteren Surfer, die 3 an der Spitze reihten sich um: Eddie vor Simon und Lenny, dahinter Felix, Lukas, Brice, Emanuel, Emily, Katharina Notter und Carina Niedermayer. Dann ab ans Ufer – die hervorragende Küche rief!!

Wettfahrtleitung und Bojenleger räumten noch zusammen, letzte geschwächte Teilnehmer wurden noch schnell verpflegt oder ans Land geshuttelt. Ein rundum gelungener erster Regattatag.

Erstes Signal 9.30 Uhr – aber kein Wind. Der lies sich Zeit, kam aber dann doch konstant diesmal aus Ost und etwas schwächer als am Vortag. Umso wichtiger war die Wahl der richtigen Startposition. Es tummelte sich fast alles an der Boje und startete auf Steuerboardbug… nur Lenny versuchte es von weiter weg von der Boje auf dem bevorrechtigten Backboardbug mit der Folge, dass einige ausweichen / Raum geben mussten. Leider taten das nicht alle und Lenny wurde sogar vom Brett gefahren – es wäre ein Protest fällig gewesen doch der blieb aus…! Lenny ging als 9ter auf die Kreuz …… wars das dann mit der Führung? Schwacher Wind und Dreher verlangten volle Konzentration, die Aufholjagd begann! Nach der ersten Kreuz noch 4. gelang dann doch noch ein 3. Platz in der 5. Wettfahrt hinter Eddie und Simon, vor Brice, Lukas und Felix. Die Führung blieb erhalten aber knapp mit einem Punkt vor Simon und Eddie. Fazit – auch Protest muss manchmal sein!

Aber nun galt es, dass passierte abzuhaken und nochmal durchzustarten. Diesmal gelang der Start an der Boje besser, eine gute Ausgangsposition! Aber eigentlich war die Seite am Startboot bevorteilt und von da kam Lilli mit Vorfahrtsrecht plötzlich auf die 3 Führenden Lukas, Simon und Lenny zu!! Noch unerfahren lies sich Lilli beeindrucken und drehte ab… was für ein Glück für die Drei – jede Wende bedeutet einen Nachteil. Es stellte sich die bekannte Reihgenfolge wieder her, Lenny vor Simon und Eddie, danach Emily, Lukas und Emanuel! Jetzt war klar, dass sich die ersten 3 die Führung ausmachen würden.

Nach kurzer Erholung, die Blasen gekühlt, Wasser getrunken und Riegel vernichtet, gings wieder an den Start. Aufgrund von Lillies Superstart waren nun fast alle dran ihr es nachzumachen. Und im Getümmel braucht man Glück um vorne zu bleiben. Am besten gelang das diesmal Felix und Emanuel. Da der Wind immer mehr nachließ, war es schwierig das im Lauf aufzuholen. Leichtere Surfer sind hier auch bei kleinerer Segelfläche bevorzugt und das Pumpen bringt nur bedingt etwas – und ist auch konditionell nicht durchzuhalten.  Doch auch diesmal s setzte sich das Windgefühl der Chiemseelokals durch – und es wurde spannend: Simon vor Eddie und Lenny hieß das Ergebnis. Somit waren Simon und Lenny punktgleich und Eddie nur einen Punkt dahinter.

Danach ging es erst mal zu einer Pause ans Ufer. Die sollte dann länger dauern, da kein konstanter Wind mehr aufkam. So gings` direkt ins Abendprogramm mit der lifeband powerjoints im Zelt und Nudel-Verpflegung im Mondschein.

Am Sonntag war die Windprognose schlecht und so begann das große Warten. Jede kleine Windboe trieb die Teilnehmer an den Strand, doch es wurde nichts mehr. Damit stand die Siegerliste fest: Trotz Punktgleichheit konnte Lenny Friemel wegen 3 erster Plätze die Deutsche Jugendmeisterschaft erringen, vor Simon Huber und Eddie Burger. Nach Siegerbild mit Bürgermeister gings ab auf den Steg: Gemäß dem alten Seglerbrauch wurde der stolze Sieger von seinen Surfkollegen gemeinschaftlich kurzerhand  ins Wasser geworfen. Es war eine dank vielen Helfern und perfekter Organisation des Regattasurfclub Prien rundum gelungene erste Deutsche Jugendmeisterschaft am Chiemsee, die allen Teilnehmern nicht nur wegen des strahlenden Wetters in Erinnerung bleibt.

Bericht: Georg Friemel

24. Juli: Wasserski Friedenhain-See

In diesem Jahr war der Ansturm bei den Anmeldungen so groß, dass innerhalb kürzester Zeit die 20 Startplätze vergeben waren. Vor allem viele Jugendliche sind auf den Geschmack gekommen und wollten unbedingt mitfahren.
Der regnerische Juli hätte uns den Ausflug fast vermiest. Bei der Ankunft ging gerade ein ordentlicher Regenschauer auf uns hernieder, aber zum Start der Bahn macht der Regen eine Pause, sodass sich der Bahnchef überreden ließ, uns aufs Wasser zu lassen.
Nach dem ersten kurzen Stau am Start haben sich dann alle recht schnell über die Bahn verteilt. Während die einen souverän 3, 4 Runden drehten und am Start wieder ausstiegen, schafften es andere gerade mal ein paar Meter, ohne dabei stabil auf dem Board oder den Skiern zum Stehen zu kommen. Aber auch für die Anfänger stellten sich schnell erste Erfolge ein.
Trotz einiger Regenschauer haben wir uns aber Tapfer durch die 2 Stunden Fahrzeit gekämpft, weil es einfach Spaß macht, mit 30 km/h über das Wasser zu gleiten. Als Wassersportler haben wir das Wasser von oben einfach ignoriert! Der arme Kerl in Regenmonteur im Bootstaxi, der die an den Flössen Gestrandeten am See eingesam-melt hat, war da weniger zu beneiden!
Zum abschließenden gemütlichen Erfahrungsaustausch konnten wir dann aber erste Sonnenstrahlen auf der Kioskterrasse genießen.
Da wir leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigt konnten, werden wir im nächsten Jahr und bei entsprechender Nachfrage auch einen zweiten Ausflug einplanen. Wir überlegen für ein wenig Abwechslung zu sorgen und würden vielleicht auch die Location wechseln. Im Gespräch ist die Wasser-skianlage in Kiefersfelden.
Bericht: Robert

10. Juli: SUP für eine freie Salzach

Der Kanu-Verband Bayern veranstaltete zum 9. Mal die Fahrt von Tittmoning nach Burghausen. Wir haben die Plätte und die anderen Bootsfahren mit 10 Teilnehmern auf dem SUP begleitet. Während wir neben der Plätte paddelten, konnten wir viel über die Ge-schichte der Aktionsgemeinschaft Lebensraum untere Salzach, Flora und Fauna und die mittlerweile ersten Renaturierungsmaßnahmen erfahren. Bis zum Ziel hat auch das Wetter mitgespielt, aber in Burghausen reichte dann der Platz im Foyer des Stadtsaals nicht für alle. Das Geschehen vom Biergarten gegenüber zu verfolgen, war aber auch ein schöner Ausklang für uns.
Bericht: Robert

2. - 3. Juli: Lenny Friemel Bayrischer Jugend-Vizemeister und Chiemseecup-Gewinner

Der Regatta-Surfclub Chiemsee veranstaltete am ersten Juli Wochenende die Bayrische Jugendmeisterschaft in der Bernauer Bucht. Gesurft wird in der Onedesign Klasse T 293 (weltweit größte Windsurfklasse), wobei 15 Jugendsurfer gemeldet waren.  Lenny trai-niert seit diesem Sommer beim RSCP und dies war seine erste Regatta auf dem Surfbrett. Umso erfreulicher ist, dass er sich gleich etablieren konnte und nach einer anfänglichen Gewöhnungszeit immer bessere Plätze einfahren konnte. Der erste Wett-fahrttag endete mit 4 Wettfahrten bei 3-4 Windstärken. Zwar stand die Möglichkeit am zweiten Tag noch an die Spitze zu fahren theoretisch offen, aber der starke Simon Huber nutzte seinen Heimvorteil und gewann die erste Wettfahrt, was den uneinholbaren Sieg bedeutete. Hinter Lenny (GER 21) reihte sich der amtierende Deutsche Ju-gendmeister U 15 Eddie Burger ein.

Am 04.07.2021 fand ebenfalls am Chiemsee der Chiemseecup statt. Dabei starten die Erwachsenen auf Raceboards, dem wieder-auferstandenen Windsurfer LT und die Jugend auf dem T293. Diesmal gelang es Lenny sich an die Spitze zu setzen, mit den Plätzen 1 und 2 gewann er vor Simon Huber und Eddi Burger.

Durch die beiden Resultate belegt Lenny derzeit auch Rang 2 in der Rangliste der T293 Klasse bundesweit.

Bericht: Schorsch

Am Gleiten!
Die Konkurrenz im Blick.
Siegerehrung

SUP am Wöhrsee, Tachinger See, ..

Mit dem Start der Badesaison am Wöhrsee haben wir auch wieder unser wöchentliches Schnuppertraining angeboten. Auch wenn ein paar Mal das Wetter nicht mitspielte, konnten wir eine kleine Zahl an Interessenten aufs Board verhelfen und in den Abendstunden den Wöhrsee genießen.
Am Ende der Saison fällt die Teilnehmerbilanz aber sehr rückläufig aus. Viele haben mittlerweile das SUPen ausprobiert und sich eigene Boards zugelegt, weshalb wir das Angebot für 2022 überdenken werden.

Als Trainingsersatz an heißen Tagen ging es auch mal an den Tachinger See. Die Abkühlung im See und den Sonnenuntergang am Wasser zu genießen war das perfekte Ende eines Sommertages.

Neue Sportart Windfoilen – Fortbildung des DSV

Immer auf der Suche nach Möglichkeiten bei wenig Wind ins Gleiten zu kommen, etabliert sich in der Surfszene das Foilen – sprich das Nutzen einer Tragflächenkonstruktion unter dem Brett, um übers Wasser zu fliegen. Auch das IOC hat die rasante Entwicklung schon erkannt und es wird 2024 zur Olympiade in Paris eine Disziplin Windfoilen geben. Inzwischen hat die Abteilung das vom Deutschen Seglerverband als Jugendmaterial auserkorene TWF (Techno Windfoil Brett mit Foil) angeschafft. Nun gilt es das Fliegen zu lernen, weshalb Lenny und ich am Brombachsee ein Seminar des Seglerverbandes besucht haben. Von Regattafahrer und Ausbilder Leon Delle angeleitet ging es vom Materialaufbau bis zum Handling und schließlich aufs Wasser. Wir konnten dank Leon verschiedenes Material testen, u.a. auch das olympische IQ Foil und das Youth IQ sowie das TWF. Es war spannend und nach dem ersten Tag hatten alle dank guter Tipps ein Lächeln im Gesicht. Aber nicht lange, denn es war körperlich und mental sehr anstrengend und die Matratze rief bald. Am nächsten Tag gab es noch viel Theorie und spannende Einblicke in die Welt des Regattasurfens. Wer also nun bei uns das Foilen mal probieren will findet in Lenny und mir geschulte Ansprechpartner.
Bericht: Schorsch

Lenny beim Foilen

Neues Vereinsmaterial im Verleih

Für die neue Regatta-Klasse der Windsurf-Foils im Jugendbereich, aber auch für den Verleih haben wir ein Techno-Windfoil Board TWF130 angeschafft. Die Finanzierung des Boards konnten wir dank Spenden von Georg Friemel und den nachfolgenden Firmen auf die Beine stellen.
Wir danken den Firmen Dellian Transporte, Elektro Deser und der Spenglerei Empl Dach!

Auch ein Wing-Foil-Set haben wir jetzt im Angebot. Mit dem 120 Liter großen Board mit Foil und dem 6 m2 großen Wing könnt ihr in Batman- oder Schmetterlings-Manier über das Wasser gleiten.

Möglich wurde dies durch eine sehr großzügige Spende unseres Mitglieds Jonas Schulze. Den Finanzierungslücke zum Kaufpreis haben wir mit Spenden aus der Abteilungsleitung von Franz, Schorsch, Dominik, Klaus, Stephan, Felix, Julius, Lucas, Tobi, Holger, Toni und Robert geschlossen.

Außerdem gehört, dank einer Sachspende, das Board Fanatic Hawk 125 (B06) und das Segel North Sails Volt 6,9 m2 (S11) zum Materialpool.

Windsurf-Foil
Wing-Foil-Set

Neues aus dem Regatta Sport

Seit kurzem gibts wieder einen Regattasurfer aus unserer Jugend!

Die Foil Regatta Scene hat eine für Jugendliche und Einsteiger attraktive und bezahlbare Regattaklasse eingeführt.

Unser Vereinsmitglied Lenny Friemel wird den SV Wacker dort würdig vertreten. Lassen wir uns überraschen, welche ersten Ergebnisse Lenny verzeichnen kann (sobald Regatten pandemiebedingt möglich sind). Viel Erfolg Lenny!

Die Finanzierung des Boards konnten wir dank Spenden von Georg Friemel und den nachfolgenden Firmen auf die Beine stellen.

DELLIAN Transporte - Burghausen

 

 

Vielen Dank für die Spenden!

Elektro DESER - Burgkirchen

Spenglerei Empl - Altötting